Österreicher haben den Skilauf wesentlich geprägt. Wenn auch die Wiege der Fortbewegung mit Skiern in Nordeuropa steht, haben ihr die Österreicher Mathias Zdarsky, Hannes Schneider, Prof. Stefan Kruckenhauser und Prof. Franz Hoppichler wichtige Impulse gegeben. Der Name „Kandahar“ ist mit der Entwicklung des Skirennsports eng verbunden. Wie die südafghanische Stadt trägt auch ein erstmals im März 1928 am Arlberg ausgetragenes Skirennen den Namen „Kandahar“. Einer der Initiatoren hat diesen Namen zur Erinnerung an seinen Freund, den Earl of Kandahar, gewählt. Zdarsky übernahm noch im 19. Jahrhundert von Fidtjof Nansen, der auf Skiern Grönland durchquerte, Skibretter. Diese waren fast drei Meter lang und wogen 4,75 Kilogramm. Zdarsky kürzte sie auf 1,80 Meter, passte den Skilauf dem alpinen Gelände an. Damals fuhr man noch mit einem Stock, der „Alpenlanze“. Hannes Schneider gründete 1922 die erste Schischule Österreichs in St. Anton. Er hielt auch in den USA und Japan Kurse. Kruckenhauser und Hoppichler revolutionierten die Technik nach dem Zweiten Weltkrieg.Würden die ersten „Skigeher“ die heutigen Asse Schi laufen sehen, würden sie nicht auf die Idee kommen, dass sie selbst an der Wiege dieser Sportart standen.
In einem Moor bei Hoting in Schweden wurde der erste „Ski“ gefunden. Wie alt, schätzen Sie, ist dieser älteste Ski: 4.500 Jahre, 2.000 Jahre oder 600 Jahre?
Schicken Sie Ihre Antwort bis 6. Februar 2004 an die Kirchenzeitung. Wir verlosen drei „Kandahar“-Eisbär-„Mützen für den Frieden“ des Afghanistan-Projektes von Caritas und Otto Hirsch.
Beim Rätsel Nr. 3 (Feuerwehrkurat) haben gewonnen: Franz Wöcker, Rainbach/I.; Margaretha Friedmann, Haid; Maria Kostak, St. Florian.