Die Zeiten ändern sich. Auch im Kirchenjahr. So wurde als der „Weiße Sonntag“ früher der erste Fastensonntag begangen, weil an diesem Tag erstmals die Taufwerber in weißen Kleidern zur Kirche gehen durften. In der Osternacht empfingen sie die Taufe. Zum letzten Mal zogen sie das weiße Gewand am Vorabend des ersten Sonntags nach Ostern an. Bis zum Konzil von Trient (1545 bis 1563) hatte die Kirche die Entscheidung, wann die bereits als Kleinkinder getauften Kinder zum Empfang der Kommunion zugelassen würden, den Eltern überlassen. Diese waren ja auch für die Vorbereitung darauf zuständig. Ab dem Konzil von Florenz nahmen sich vor allem die Jesuiten um die Erstkommunionvorbereitung an. Die Vorbereitung und die Feier selbst wurden nun immer mehr gemeinsam und systematisch betrieben. Der Weiße Sonntag wurde zum hauptsächlichen Erstkommuniontag.
Frage: Ab welchem Alter ist man zur Erstkommunion zugelassen?
Schicken Sie die Lösung bis 23. April an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen ein Buch.
Beim Rätsel Nr. 14 (1 Timotheus-Brief, Philipper-Brief) ) hat gewonnen: Maria Paminger, Pennewang.