Sie sind schon ziemlich schwer zu fotografieren: Kaum hat er mit seinem langen Schnabel eine Blüte in Angriff genommen, schon schwirrt er akrobatisch zur nächsten weiter. Es bleibt weder Zeit, den scheuen Vogel im Sucher der Kamera zu finden, noch das Bild scharf zu stellen. So flink wie ein Kolibri ist ein Mensch eben nicht. Nicht nur das Manövrieren zwischen Zweigen, Blättern und Blüten, auch alles andere ist bei einem Kolibri schnell: Das Herz dieser Vögel, die sich fast nur von Blütennektar ernähren, schlägt bis zu 1800-mal pro Minute. Es macht ein Viertel des gesamten Körpergewichtes aus. Um zu überleben, müssen die kleinen Vögel die Hälfte ihres Körpergewichtes an Nektar zu sich nehmen. Und wozu das alles? Für den schnellen Flügelschlag, der es den Kolibris zusammen mit ganz eigenen Gelenken und einer einzigartigen Flügelstruktur ermöglicht, am Stand, rückwärts und sogar auf dem Rücken zu fliegen, und den Vögeln gleichzeitig enorme Flexibilität ermöglicht. Je kleiner der Kolibri, desto häufiger schlagen seine Flügel in der Sekunde.
Wie oft können die schnellsten Kolibris mit den Flügeln schlagen? a) Bis 20-mal, b) bis 40-mal oder c) bis zu 80-mal pro Sekunde.
Schicken Sie die Lösung bis 28. Mai 2004 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen drei Bücher.