Die Pfarrjugend ist der neuen Vorsitzenden der Katholischen Jugend Österreichs Magdalena Reinthaler ein großes Anliegen.
Mit noch nicht ganz 21 Lenzen ist Magdalena Reinthaler aus Eferding ein „Greenhorn“ unter den Spitzenfunktionären der katholischen Jugend. In der Praxis hat sie allerdings schon viel Erfahrung gesammelt. Die Theologiestudentin war in der eigenen Pfarre Jungschar- und Jugendgruppenleiterin, sie hat im Dekanat mitgearbeitet und war in der diözesanen KJ mehrere Jahre im Arbeitskreis Leben und im Forum Pfarre/Gemeinde engagiert. Sie hat das KJ-Pfingsttreffen mitorganisiert, Orientierungstage für Schulklassen gehalten und viele Veranstaltungen auf der oberösterreichischen „Jugendburg“ Altpernstein begleitet. „Diese Jugendbildungseinrichtung hat mich sehr stark geprägt“, erzählt Magdalena Reinthaler. „Dort habe ich für mich und meine Arbeit mit Jugendlichen viel gelernt, ich habe viele klasse Leute getroffen und eine Gemeinschaft gefunden, die mich menschlich und religiös trägt und motiviert, mich für das einzusetzen, was mir am Herzen liegt.“ Am Herzen liegen Reinthaler vor allem die jungen Menschen. Sie ist überzeugt, dass sie trotz einer Überfülle anderer Angebote für kirchliche Jugendarbeit zu erreichen sind. „Man muss sich nur auf sie einlassen, sie selbst, ihre Lebenssituationen und Interessen ernst nehmen, ihnen Möglichkeiten zur Entfaltung geben und ihnen unverkrampft als Glaubende begegnen.“ Auch an der KJ-Spitze will Reinthaler auf die „Erdung“ ihrer Arbeit in der Pfarrjugend und in der christlichen Botschaft besonders achten. „Denn Glaube und Gemeinschaft haben in meinem Leben eine zentrale Bedeutung“, sagt sie.