Trimm dich fit, solange du noch kannst, denn der Preis, den du danach zahlst, ist hoch. Kürzlich erzählte eine Frau, dass sie in einem Fitness-Center sozusagen um „Gnade“ gebeten hatte. Ob denn nicht eine vorzeitige Lösung des Vertrags möglich wäre, fragte sie. Sie habe gerade eine Scheidung hinter sich und lebe nun alleine mit ihren Kindern. Für ein Fitness-Center fehle ihr zur Zeit einfach das Geld. Dem Vertragspartner gefiel das gar nicht und da war auch rein gar nichts zu machen. Anstatt ein Auge zuzudrücken sagte er dann zu ihr etwas, bei dem sie beide Augen nur so aufriß: Sie solle doch einfach Vollzeit arbeiten gehen. Dann wäre das Problem gelöst oder sich wieder einen Mann zulegen. Der könnte ihr dann doch die Gebühr für das Fitness-Studio zahlen. Bei diesen Vorschlägen lässt sich nicht einmal mehr sagen, dass sie gut gemeint sind. Beinhart beschreibt besser, was hier abläuft. Genauso zartfühlend wie einem der Sandsack im Fitness-Studio entgegen kommt, duckt man sich nicht rechtzeitig. Ob der Umgang mit dem Sandsack in diesem Fitness-Studio auf den Umgang mit Kunden abfärbt?