Das Wetter sah zuletzt gar nicht danach aus. Die ersten Getreidefelder verfärben sich trotzdem in dieses typische Gelb und duften nach Sommer. Gelb. Jetzt bräuchte es in der Tat kräftige Sonne und heiße Winde, damit die Feuchtigkeit aus den Feldern und Körnern getrieben wird, sonst heißt es mit teurem Energieaufwand nach der Ernte nachtrocknen – bei den ohnehin extrem niedrigen Getreidepreisen eine zusätzliche Last. Zwar stiegen die Preise für Getreide zu Jahresbeginn an, weil zum Beispiel Ungarn einen Exportstopp verhängt hatte. Da macht sich das trockene Wetter vom Vorjahr bemerkbar. Doch für Landwirte ist es fast eine Bauernregel: Wenn auf den eigenen Feldern die Ernte da ist, fällt der Preis – und nichts ist es mit der besseren Konjunktur. Die Natur meint es übrigens gut mit der bäuerlichen Zeiteinteilung. Nicht alles wird zur gleichen Zeit reif.
In welcher Reihenfolge erreichen gewöhnlich die folgenden Getreidesorten ihre Reife?