Bei Siemens Deutschland werden die Mitarbeiter/-innen an zwei Standorten künftig 40 statt wie bisher 37,7 Stunden pro Woche arbeiten. Das Gehalt bleibt dasselbe. Durch diese Maßnahme könne die Verlagerung von 2000 Arbeitsplätzen nach Ungarn verhindert werden, verkündet der Vorstand. Auch in Österreich traten der neue Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger und Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein für eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit ein. Es ist schon verwunderlich, dass solche Vorschläge in einer Zeit kommen, wo wir von einer hartnäckigen Spitzenarbeitslosigkeit geplagt werden. VW hat vorgemacht, dass es auch anders geht: dort wurden Arbeitszeit und Löhne moderat gesenkt, damit alle Arbeit haben.