Über den Cyber-Space landete sie bei der Katholischen Aktion. Jetzt sorgt Elke Patzelt-Koban dafür, dass sich die realen Beziehungswelten gut entfalten.
Das Interesse, wie man den christlichen Glauben den Menschen von heute als hilfreiche Botschaft für ihr Leben nahe bringen kann, hat Elke Patzelt-Koban (31) von der Eisenstadt Steyr nach Wien zum Theologiestudium geführt. Dieses Interesse war auch ein Motiv, nach dem Studium an Forschungsprojekten des Instituts für Pastoraltheologie mitzuarbeiten. Unter anderem beschäftigte sie sich dabei mit den verschiedenen Angeboten der Kirchen im Internet (Cyber-Church). Als das Forum „Beziehung, Ehe und Familie“ der Katholischen Aktion ein Internet-Angebot entwickeln wollte, holte man Elke Patzelt-Koban als Projektleiterin.
Gleichzeitig begann sie auch an dem Trainingsprogramm „ArbeitsLos-BeziehungsLos“ mitzuarbeiten. „Wir wollten damit für Mitarbeiter/-innen in der Eheberatung und -begleitung ein Angebot schaffen, gezielter auf die Partner- und Familienprobleme einzugehen, die durch Arbeitslosigkeit ausgelöst werden. Mir liegt dieses Projekt besonders am Herzen, weil es unser Bemühen zeigt, als Kirche die Nöte der Zeit zu sehen und dort, wo es brennt, an der Seite der Menschen zu sein.“ Seit eineinhalb Jahren ist Patzelt-Koban Referentin des KA-Forums „Beziehung, Ehe und Familie“, dem die meisten kirchlichen Ehe- und Familienbildungs- und -beratungseinrichtungen angehören. „Eine Arbeit, die für mich angesichts der sehr unterschiedlichen Bedürfnisse und vielfältigen Lebens- formen in der Gesellschaft sehr interessant und herausfordernd ist.“