Auf unserer Spielereise während der Schulferien bleiben wir nahe dem amerikanischen Kontinent, reisen in die Karibik zu den Großen Antillen, genauer nach Puerto Rico (Reicher Hafen) in die Hauptstadt San Juan. „San Juan“, heuer im Verlag Ravensburger/alea erschienen, ist der kleine Bruder des 2002 sowohl in Österreich wie auch in Deutschland mehrfach preisgekrönten Spiels „Puerto Rico“. Bei gleichem Spielmechanismus tauscht San Juan das Spielbrett mit losen Spielkarten, die einen variableren Aufbau ermöglichen.
Die blutige Kolonialisierung ist nicht Thema des Spiels: 1493 landete Kolumbus auf Puerto Rico. Um 1750 hatten die Spanier in ihrer Gier nach Gold die Zahl der Ureinwohner (einst lebten 30.000 Tainos hier) auf 2.000 dezimiert; 38.000 Spanier machten sich breit. Heute leben hier knapp vier Millionen Einwohner. Thema des Spiels ist der Pioniergeist, die Handelslust: San Juan wird aufgebaut. Das Spielglück liegt in 110 Spielkarten, die als Gebäude Geld oder Ware einsetzbar sind. In jeder Runde schlüpfen die Spieler in eine von fünf verschiedenen Rollen (Baumeister, Aufseher, Händler, Ratsherr oder Goldsucher) und genießen deren Privilegien. Diese müssen sie gut nutzen, um möglichst viele Gebäude in San Juan erbauen zu können. Damit das leistbar wird, handeln sie mit Indigo, Zucker, Tabak, Kaffee und Silber. San Juan wurde heuer als „Spielehit für Zwei“ im Rahmen des österreichischen Preises „Spiel der Spiele“ ausgezeichnet. Unsere Frage: Bürger welchen Staates sind die Puertoricaner?
San Juan (Kartenspiel), Andreas Seyfarth, alea/Ravensburger, 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahren, bis zu 60 Min. Spielzeit, Euro 16,–.
Schicken Sie die Lösung bis 3. September an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen 1 Spiel „San Juan“.