Am Mittwoch, 22. September findet europaweit ein auto-freier Tag statt. Auch in Ober-österreich beteiligen sich 39 Gemeinden an diesem Projekt.
Umweltfreundliche Mobilität und Klimaschutz sind grundlegende Ziele des autofreien Tages, der den Höhepunkt der Mobilitätswoche 2004 bildet. Im Zentrum des diesjährigen autofreien Tages steht die Sicherheit der Kinder. Allein in Österreich passierten vergangenes Jahr 507 Unfälle auf dem Schulweg. Am autofreien Tag sollen in den beteiligten Gemeinden ausgewählte Straßen und Plätze Radfahrer/innen und Fußgänger/innen zurückgegeben werden. Auch der öffentliche Verkehr soll verstärkt genützt werden, so bieten beispielsweisen die Linzer Linien am 22. September freie Fahrt an. Dass ein einziger autofreier Tag für den Umweltschutz nicht ausreicht, ist klar. Dieser Tag soll aber als Anregung verstanden werden, Alternativen zum Auto zu entdecken und schätzen zu lernen.
Kindermeilenkampagne
Die Kindermeilenkampagne „Auf Kinderfüßen bis zum Mond“ macht Klimaschutz und umweltfreundliche Mobilität für Schulen schmackhaft. Schüler/innen erkunden eine Woche lang ihre Alltagswege und sammeln dafür „grüne Meilen“. Ziel ist es, die Distanz Erde – Mond in grünen Meilen zurückzulegen. Durch das vorbildliche Verhalten können die Kinder auch den Eltern ein Stück Bewusstseinsbildung mitgeben.
Autofreies Oberösterreich
Die 39 oberösterreichischen Gemeinden, die sich an der Initiative beteiligen, bieten am 22. September die unterschiedlichsten Veranstaltungen an. Einige Beispiele sind die Fahrt mit einer Nostalgiestraßenbahn in Wilhering, eine autofreie Ortsdurchfahrt und ein Umwelt-Quiz in Scharten oder die Eröffnung eines Radweges in Krenglbach. Es lohnt sich also, das Auto stehen zu lassen und die Angebote und Alternativen wahrzunehmen.