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Wenn da nicht einer gekommen wäre

Vor 100 Jahren wurde Indio-Missionar P. Johann Dornstauder geboren
Ausgabe: 2004/40, Dornstauder, Pater Dornstauder, Indianer, Indio, Missionar, Brasilien
29.09.2004
- Matthäus Fellinger
Sie standen dem Fortschritt im Weg. An den Saft der Gummibäume heranzukommen, war den Weißen wichtiger als das Leben der Indios im brasilianischen Urwald. Doch da kam Pater Johann Dornstauder.

Eigentlich hätte er ein ruhiges Leben führen können –als Jesuit und Wissenschafter. Atomphysik zählte zu seinen besonderen Interessen.

Mit 21 Jahren hatte der Welser Johann Dornstauder seine oberösterreichische Heimat verlassen und trat bei den Jesuiten in Nova Fribourgo im Süden Brasiliens ein. Am Jesuitengymnasium am Freinberg hatte er von der brasilianischen Ordensprovinz gehört und trat nach der Matura dort ein. Wissenschafter wollte er werden und war dies auch. Er unterrichtete naturwissenschaftliche Fächer, betreute aber auch Kinder und Jugendliche. Doch auf eigenen Wunsch verließ P. Dornstauder mit 42 Jahren den sicheren Süden und zog – obwohl man ihm auch im Orden davon abriet, nach Zentralbrasilien. Dort wollte er sich um die indianische Bevölkerung kümmern. Die Indianergebiete waren an die Gummisucher verpachtet worden. Es kam immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Harte Jahre standen P. Dornstauder bevor. „Was haben Sie denn angestellt, dass man Sie hierherschickt”, sagte sein neuer Ordensoberer in Diamantino. Von hier aus stießen die Gummizapfer und Grubenarbeiter in die Indianergebiete vor. Es gab eine kleine Indianermission. Monatelang war er in der Wildnis unterwegs, oft hielten ihn seine Mitbrüder für tot. Seine Sorge galt den indianischen Stämmen. Immer wieder vermittelte er zwischen den Gummizapfern und Indios, wenn kriegerische Auseinandersetzungen drohten.

Sechs der 31 Stämme in diesem Gebiet widersetzten sich dem Vordringen der Weißen. P. Dornstauder erlernte die Indianersprachen und gewann ihr Vertrauen. Wo Indios schon früher Berührung mit Weißen hatten, war dies besonders schwierig. Es war vorgekommen, dass Weiße Indianer an Zucker gewöhnt hatten und diesem dann Arsen beimischten, sodass viele starben.

Von den ursprünglich 2 Millionen Indianern Brasiliens lebten zu P. Dornstauders Zeit nur noch rund 200.000. Bis ins hohe Alter hinein wirkte P. Dornstauder im riesigen Missionsgebiet. Nur die letzten beiden Jahre seines Lebens brauchte er Pflege. Am 9. April 1994 starb er. „Ich bin zufrieden, weil ich spüre, dass mich alle gern haben”, soll er am Sterbebett auf Deutsch gesagt haben.

Entwicklungshelfer, die P. Johann Dornstauder kennen gelernt haben, zeigen sich bis heute beeindruckt von seiner Arbeit und Persönlichkeit.

Im Gedenken an P. Dornstauder


Am Freitag, 1. Oktober findet im Bildungshaus Schloss Puchberg ab 14 Uhr eine Veranstaltung zum 100. Geburtstag P. Dornstauders (22. 9. 1904) statt. Sie steht unter dem Titel „Indianer in Brasilien gestern – heute – morgen. Eintritt: Euro 15,– (Jugend-liche: 8,–).
Anm.: Tel. 0732/76 10-32 71.
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