Ausgabe: 2004/42, Rätsel, Frauen, Marie Curie, Literaturnobelpreis, Nobelpreis, Wästberg, Handke
12.10.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
1901 wurden erstmals Nobelpreise vergeben. Vor Elfriede Jelinek haben neun Frauen und 89 Männer den Literaturnobelpreis gewonnen. „Wenn man den Preis als Frau bekommt, dann kriegt man ihn auch als Frau und kann sich nicht uneingeschränkt freuen. Wenn Peter Handke, der den Preis viel mehr verdienen würde als ich, den Preis erhalten würde, dann bekommt er ihn eben nur als Peter Handke.“ Dies sagte Elfriede Jelinek.
Männer sind 9 : 1 in der Überzahl. Dies führte in Literaturkreisen vor der Preis-Bekanntgabe zur Erwartungshaltung, eine Frau als Preisträgerin sei überfällig. „Wir gehen absolut nie nach Proporz bei Geschlecht, Herkunft, Genre oder so was, sondern ausschließlich nach literarischer Qualität“, erläuterte Per Wästberg vom Nobelpreiskomitee der Königlich-Schwedischen Akademie.
Frauen sind aber insgesamt rar unter den Menschen, die den Nobelpreis zugesprochen bekommen haben. Bisher wurden 34 Frauen ausgezeichnet: zwei für ihre Leistungen im Bereich Physik, drei im Bereich Chemie, sieben im Bereich Physiologie oder Medizin, zehn im Bereich Literatur, zwölf für ihren Friedenseinsatz und keine im Bereich Wirtschaftswissenschaften.
Aus Österreich kamen 23 Nobelpreisträger/ innen – jene dazugezählt, die hier geboren, später aber vertrieben worden sind.
Unsere Frage: Die insgesamt erste Nobelpreisträgerin erhielt diesen Preis für Physik (1903) und wenige Jahre später in Chemie. Sie wurde in Polen als Marya Sklodowska geboren. Wie hieß die Frau nach ihrer Verehelichung?
Schicken Sie die Lösung bis 22. Oktober 2004 an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz. Wir verlosen drei Bücher.
Beim Rätsel Nr. 40 (Abraham und Sara, Isaak) hat gewonnen: Hermine Stelzer, Peuerbach, Wolfgang Tscherne, Holzhausen, und Katharina Lukas, Steyr.