Am Donnerstag beginnen um 17.00 Uhr für mehr als 5000 Jugendliche „72 Stunden ohne Kompromiss“. Eva Frick hat dabei nicht nur für die power gesorgt.
„Sie fanden das cool, und es gab ihnen den Kick. Die Jugendlichen hatten keine Ahnung, was auf sie zukommen wird“, erinnert sich Eva Frick an den Herbst vor zwei Jahren. Als sie mit einer Gruppe Jugendlicher aus Wien ins nördliche Niederösterreich gefahren ist, um dort „72 Stunden ohne Kompromiss“ zu erleben. Wie ihnen dann um Punkt 17.00 Uhr im Caritas-Behindertenheim in Retz die Aufgabe gestellt wurde, „da haben schon einige geschluckt und waren nervös“, erinnert sich Eva: ebenso vielen Jugendlichen mit Behinderung sollten sie Graz zeigen, die Fahrt per Bahn in die Stadt an der Mur organiseren. Noch im Ohr hat Eva Frick die Worte: „Wir hätten uns nie gedacht, dass wir’s packen. Aber wir haben es geschafft.“ Und sie setzt hinzu: „Das ist ein tolles Gefühl.“
Diese positive Erfahrung war für die 25-jährige Rankweilerin auch der Grund, warum sie sich nun bei der Neuauflage dieser Aktion der Katholischen Jugend voll engagiert. Mehr als 5000 haben sich bisher angemeldet. „Jetzt suchen wir noch Projekte, wo sich Jugendliche engagieren können und nicht umgekehrt“, ist die österreichweite Organisatorin begeistert. In drei Tagen werden mehr als eine halbe Million Stunden ehrenamtlichen Engagements geleistet. Gleichzeitig ist der Einsatz ohne weitere Verpflichtung nach 72 Stunden abgeschlossen. Am meisten zählt aber für Eva Frick die Erfahrung, „dass soziale Arbeit Spaß machen und cool sein kann.“Walter AchleitnerLink: www.72h.at