- Am 2. Jänner 2005 vollendet Konsistorialrat DDr. Günter Rombold, emeritierter Professor für Philosophie und Kunst an der Katholisch-Theologischen Hochschule Linz, das 80. Lebensjahr. 1925 in Stuttgart geboren, kam er mit seinen Eltern 1940 nach Linz. 1949 wurde Rombold zum Priester geweiht. Nach Tätigkeit in der Pfarrseelsorge erwarb er die Doktorate der Theologie (Graz) und Philosophie (München) und qualifizierte sich für das Lehramt in Religion an Mittelschulen. Ab 1959 unterrichtete er als Religionsprofessor. 1969 begann Rombolds akademische Laufbahn – zunächst mit einem Lehrauftrag und 1971 mit seiner Berufung als Professor für Philosophie an der Theologischen Hochschule Linz. In den Studienjahren 1984 bis 1986 war er Rektor der Hochschule. Seit 1991 ist er von seiner Hochschultätigkeit emeritiert. DDr. Rombold ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt als Kunstfachmann und Autor. Der Brückenschlag zwischen der Kirche und der bildenden Kunst ist ihm ein besonderes Anliegen. Dazu dienten ihm u. a. jahrzehntelang seine redaktionelle Tätigkeit für die Zeitschrift „Kunst und Kirche“, aber auch vielfache Aktivitäten für Ausstellungen und Künstlerbegegnungen. 1999 erhielt er die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich. 2002 hat Rombold seine private Kunstsammlung dem Land Oberösterreich übergeben. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Landeskulturpreis für Theologie ausgezeichnet.
- Am 3. Jänner 2005 feiert Monsignore August Walcherberger, Pfarrer in Losenstein, seinen 70. Geburtstag. Er wurde 1935 in Gaflenz geboren und 1959 zum Priester geweiht. Er wirkte in Gutau, Linz-St. Konrad, Pichl bei Wels, Laussa und ist seit 1973 Pfarrer in Losenstein. Seit 2001 ist er zusätzlich auch Seelsorger in Laussa. Walcherberger ist seit 1980 Dechant des Dekanates Weyer und seit 2003 Regionaldechant für das Traunviertel.
- Am 4. Jänner 2005 wird Konsistorialrat Ferdinand Oberndorfer, Pfarrer in Moosdorf und Eggelsberg, 65 Jahre alt. Er stammt aus Meggenhofen und wurde 1963 zum Priester geweiht. Er war Seelsorger in Münzkirchen, Vöcklamarkt, Feldkirchen bei Mattighofen, Moosdorf und Eggelsberg. Seit 1970 ist er Pfarrer in Moosdorf und seit 1985 zusätzlich in Eggelsberg. Von 1982 bis 1987 war Oberndorfer Dechant des Dekanates Ostermiething.
- Am 6. Jänner 2005 vollendet Konsistorialrat Josef Hinterberger, Pfarrer in Ruhe, wohnhaft in Bad Mühllacken, sein 70. Lebensjahr. Er wurde 1935 in St. Thomas bei Waizenkirchen geboren und empfing 1959 die Priesterweihe. Er war zunächst in Obernberg am Inn, Eferding und Linz-Heilige Familie seelsorglich tätig und kam 1966 nach Taufkirchen an der Trattnach, wo er bis zum Sommer 2004 Pfarrer war. Zwischendurch war er auch Pfarrprovisor in Rottenbach. Im Ruhestand ist er Seelsorger im Altenheim der Marienschwestern in Bad Mühllacken (Feldkirchen an der Donau).
Dank
- Schülerinnen der Wirtschaftsfachschule Baumgartenberg kamen im Zuge der berufspraktischen Tage in Betreuungseinrichtungen in Enns, Grein, Wallsee und Perg. So wurde auch das Wohnheim für Behinderte in Baumgartenberg aufgesucht und dort der Kontakt gepflegt.
Gestorben
Am 15. Dezember ist Konsistorialrat P. Eberhard (Josef) Langeneder, Benediktiner von Kremsmünster gestorben. P. Eberhard kam 1912 in Wartberg zur Welt. 1934 trat er in das Stift Kremsmünster ein. Er studierte Philosphie und Theologie in Salzburg sowie Seitenstetten. Die feierliche Profess legte er 1938 ab und wurde 1940 zum Priester geweiht. Im selben Jahr noch wurde er zum Kriegsdienst einberufen und zwei Mal verwundet. Seine seelsorglichen Stationen waren Viechtwang, Kirchham, Eberstalzell und schließlich war er für 45 Jahre Pfarrer in Buchkirchen. 1995 kehrte er ins Stift zurück. Pater Eberhard war Stiftssenior und seit 2003 Senior der Österreichischen Benediktinerkongregation. Er war Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse und des Verwundetenabzeichens in Schwarz und Silber.
Pater Eberhard wurde am 21. Dezember 2004 in Kremsmünster beigesetzt.