Keine Einigung brachte die Regionalkonferenz über die Spitalsreform für das Ordenskrankenhaus Grieskirchen. Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck als Träger/innen des Spitals haben dem Reformauftrag des Landes Oberösterreich entsprechend ein Projekt vorgelegt, das ein Einsparungspotentzial von ca. 5 Mio. vorsieht, der Vorschlag der Reformkomission lautet auf rund 6,9 Mio. Euro. Das Konzept sieht eine enge Kooperation mit dem Klinikum Wels vor, erhält aber die Eigenständigkeit des Krankenhauses Grieskirchen, erklärt Sr. Elsbeth Berghammer, Geschäftsführerin der Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime der Franziskanerinnen. Das Konzept wurde mit einer renommierten Beratungsfirma erstellt und sieht zukunftsorientierteLeistungsfelder vor. „Von einem Abgeben des Krankenhauses kann keine Rede sein“, stellt Sr. Elsbeth unmissverständlich klar. Der SP-Landtagsabgeordnete Erich Pilsner hatte dies in einer Presseaussendung in den Raum gestellt. Die Franziskanerinnen arbeiten seit mehr als siebzig Jahren im Krankenhaus Grieskirchen und sind seit mehr als 50 Jahren Träger/innen: „Wir sind mit dem Haus und den Menschen in der Region eng verbunden.“ Für die Franziskanerinnen liegt der Ball nun bei der Politik. Sie muss klären, was sie mit dem Krankenhaus will. „Wir sind aber nicht bereit, uns in ein Parteien-Hickhack ziehen zu lassen.“