Die Einkommen der Frauen sinken im Verhältnis zu jenen der Männer. Mittlerweile haben die Frauen um 40 Prozent weniger Einkommen als die Männer. Dies ist Thema einer feministischen Demonstration am Internationalen Frauentag am 8. März in Wien (17 Uhr, Westbahnhof).
644.000 Oberösterreicher/innen inklusive Selbstständige und mithelfende Familienangehörige waren im 2. Quartal 2004 in Oberösterreich erwerbstätig. Dies belegt die eben ausgewertete „Mikrozensus-Erhebung“. Die Erwerbsquote ist auf die Höchstmarke von 69,6% angestiegen, was heisst, dass sieben von zehn Landsleuten im erwerbsfähigen Alter im Erwerbsleben stehen.
Die standesamtlichen Eheschließungen in Oberösterreich sind im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr 2003 um 3,5 Prozent angestiegen. Damit liegt Oberösterreich im österreichischen Durchschnitt. Den stärksten Anstieg meldet Wien (8,7%). Die Sterbefälle sanken, die Geburten nahmen zu. Die Geburtenbilanz fällt positiv aus, wobei der größte Überhang Geburten zu Todesfälle in Oberösterreich registriert wurde: 2.013.
Die kirchlichen Trauungs-Zahlen halten nicht mit der standesamtlichen Eheschließungs-Statistik mit. In unserer Diözese wurden 2004 um 98 Ehesakramente weniger gespendet als 2003. 2004 gab es in unserer Diözese 2.427 kirchliche Trauungen, 2000 waren es noch 3136!
Jedes dritte Unternehmen in Österreich wird von Frauen geführt. Fast drei Viertel der Unternehmerinnen sind Mütter.
Robert Eiter, Solidaritätspreisträger der Kirchenzeitung, wird bei der Gedenk-Lesung am 12. März im Erzbischöflichen Palais Wien (siehe Seite 12) unter 100 Vorlesenden einer der wenigen Oberösterreicher sein.