Zeugnisse von Margit Hauft und Wilhelm Seufer-Wasserthal
Ausgabe: 2005/14, Fels, Hauft, Johannes Paul II, Paul, Papst, Strahlkraft, Jugend, Seufer-Wasserthal
05.04.2005
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
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Ein Fels
Johannes Paul II. war eine faszinierende Persönlichkeit, ein Fels in der Brandung. Im sozialen Engagement, im Eintreten für Gerechtigkeit und Frieden – etwa beim Irakkrieg – scheute er sich nicht, Mächtigen zu widersprechen. Andererseits hat er auch Traditionen eingemauert. Auch da ist er „gestanden“ wie ein Fels. Manches kann ich erst verstehen, wenn ich seine Lebensgeschichte bedenke. Mit acht Jahren hat er seine Mutter verloren – und sie war für ihn das Wichtigste. Wenn er die Rolle der Frau auf die Mutterrolle konzentriert, war das für ihn keineswegs eine Herabsetzung. Ich glaube trotzdem, dass die Frau als Partnerin in der Kirche wichtig genommen werden muss – nicht Frauenkirche statt Männerkirche, sondern Partnerschaft – und dass weniger über Frauen geredet wird als mit den Frauen.
Margit Hauft, Vorsitzende der Katholischen Aktion in Oberösterreich.
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Strahlkraft
Der Weltjugendtag in Toronto war ein Erlebnis. Was mich faszinierte war das Charisma des Papstes, er war eine Person mit großer Strahlkraft. Seine Idee, dass sich die Jugend der Welt trifft, wird sicher bleiben. Denn es war nicht nur eine Begegnung mit dem Papst, sondern vor allem ein Treffen von Jugendlichen. Es war mehr als ein Event – es ist eine spirituelle Erfahrung.Wilhelm Seufer-Wasserthal war beim Weltjugendtag in Toronto und organisiert Fahrten zum Weltjugendtag 2005 in Köln. KJOÖ