Die zu 70 Prozent kirchliche Aktiengesellschaft ELAG lädt ein, ihre Soziale Anleihe (ab 500 Euro) zu zeichnen.
Zehn Jahre Laufzeit, eine etwas niedrigere Verzinsung, aber hohe Sicherheit – so will die ELAG sozial engagierte Menschen ansprechen, ihr Geld der ELAG anzuvertrauen. Sie möchte ihr Kapital um zehn Millionen Euro aufstocken. „Die Kirche hat eine Verantwortung, ihre Liegenschaften bestmöglich zu verwalten, zu entwickeln und für soziale Zwecke zu nutzen“, sagt ELAG-Aufsichtsratsvorsitzender Bischofsvikar Prälat Josef Mayr. Daher hat sich die ELAG Wirtschaftsprofis ins Boot geholt. Von 18. April bis 31. Mai 2005 kann die Soziale Anleihe bei Raiffeisenbanken, Sparkassen, Oberbanken, VKB und Hypo gezeichnet werden. ELAG bedeutet „Elisabeth Liegenschafts Entwicklungs-Aktiengesellschaft“. Das Geld investiert die ELAG zur Hälfte in kirchliche Projekte im ehemaligen Ostblock. So soll etwa in Bratislava ein großes Innenstadt-Gebäude restauriert werden. Es wird einerseits soziale Aufgaben erfüllen und andererseits sollen hier Flächen an Firmen vermietet werden. (Näheres in der kommenden Kirchenzeitung.) Ernst Gansinger