Bischof Maximilian Aichern beim Interview mit der Kirchenzeitung
Die Stellungnahme zum Rücktritt von Bischof Maximilian Aichern im Wortlaut: Am 18. Mai 2005 verlautbarte der Apostolische Stuhl um 12.00 Uhr Mittag in der Sala Stampa, dass Papst Benedikt XVI. das bereits vor einem Jahr bei der Bischofskongregation deponierte Rücktrittsgesuch von Diözesanbischof Maximilian Aichern angenommen hat. Bischof Aichern bleibt auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Benedikt XVI. weiterhin Leiter der Diözese Linz als Apostolischer Administrator bis ein neuer Bischof für die Diözese Linz ernannt ist. Bischof Aichern betont, dass er bereits seit 42 Jahren in leitenden kirchlichen Ämtern tätig ist. 18 Jahre war er Abt des Benediktinerstiftes St. Lambrecht und Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation. Im Severinjahr 1981/82 (zweiter Diözesanpatron) hat Aichern seinen Dienst als Bischof in Linz angetreten. Deshalb hat er bereits vor einem Jahr in Rom seinen Wunsch deponiert, aus Altersgründen mit Ende des Florianjahres 2004 (erster Diözesanpatron) sein Amt zurücklegen zu wollen. Bischof Aichern folgt damit seinen einstigen Bischofskollegen in der Bischofskonferenz, Franz Zak (St. Pölten), Johann Weber (Graz-Seckau) und Georg Eder (Salzburg), welche ebenfalls mit 73 Jahren ihren Rücktritt angeboten haben, der dann auch angenommen wurde.
Der Bischof hat als Apostolischer Administrator den bisherigen Generalvikar Mag. Maximilian Mittendorfer und die Bischofsvikare, Prälat Mag. Josef Ahammer, Prälat Josef Mayr, Msgr. Dr. Alfons Riedl, Msgr. Wilhelm Vieböck als seine Ständigen Vertreter in ihren Aufgaben bestätigt.