Ausgabe: 2005/20, Trauner, Kalliauer, Bischof, Hauptbahnhof, Bahnhof
19.05.2005
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
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Der Sonntag hat Vorrang
Wirtschaftskammerpräsident Dr. Rudolf Trauner, Arbeiterkammerpräsident Dr. Johann Kalliauer und Bischof Maximilian Aichern haben eine gemeinsame Erklärung für den arbeitsfreien Sonntag und zum Thema „SPAR“ abgegeben, mit der sie sich klar hinter die Forderungen der „Allianz für den freien Sonntag“ stellen. Die Verordnung des Landes Oberösterreich, die Verkaufsfläche von SPAR am Linzer Bahnhof sonntags auf 80 Quadratmeter zu beschränken, sei eindeutig gesetzeskonform, stellen die drei Persönlichkeiten fest. Jede andere Entscheidung hätte Gleichstellungsklagen anderer Firmen zur Folge und würde einen Dammbruch in Richtung Sonntagsöffnung darstellen. In der generellen Auseinandersetzung um die Öffnung von Handelsgeschäften am Sonntag stünden sich zwei Werthaltungen gegenüber: die uneingeschränkte Freiheit von Handel und Konsumenten und der Schutz des arbeitsfreien Sonntags, eines im umfassenden Sinn „kulturellen Wertes“.Die Kammerpräsidenten und der Bischof sind sich mit den etwa 30 Repräsentanten einig, die vor acht Jahren die Erklärung für den arbeitsfreien Sonntag unterzeichnet haben: Der Sonntag hat Vorrang.
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Stimmen gegen Armut
Mit einem Aktionstag am 20. Mai beim Linzer Hauptbahnhof rückt die Arge Südwind-FIAN Österreich die Bekämpfung der Armut ins öffentliche Licht. Schüler/innen malen ein Riesentransparent und sammeln Stimmen von Passanten. Am Bahnhof ist die Welt los – mit Musik, Schmankerln und noch viel mehr. Veranstaltungsbeginn: 14 Uhr; um 18 Uhr fängt der Info-Event „Stimmen gegen Armut“ an, bei der auch Bischofsvikar Josef Mayr Grußworte von Bischof Maximilian Aichern überbringt.