Ausgezeichnet: Die Welser Pfarre St. Franziskus erhielt den Holzbaupreis
Ausgabe: 2005/38, Holz, Wels, St. Franziskus, Holzbau, Aichern
22.09.2005
- Christian Ortner
Energiekonzept und Architektur geben der Welser Pfarre St. Franziskus den Namen „Kraftwerk Gottes“. Jetzt bekam das fortschrittliche Projekt den oö. Holzbaupreis verliehen.
Als „Ort, der Ehrfurcht gebietet“, hatte Bischof Maximilian Aichern den imposanten Bau bei der Kirchweihe Ende Mai bezeichnet. Das fand nun auch die Jury, die über die Verleihung des oberösterreichischen Holzbaupreises zu entscheiden hatte. In der Kategorie „Öffentliche Bauten“ wurde die europaweit einzigartige Passivhauskirche als Siegerprojekt ausgewählt. Im Rahmen der Rieder Messe überreichte Landesrat Dr. Josef Stockinger dem Bauherrn und Pfarrassistenten Mag. Franz Schrittwieser die Auszeichnung. Der Gebäudekomplex besteht aus Kirche, Pfarrheim und Verwaltungsräumen. Er ist ein richtungsweisender Holzbau, der den energetischen Anforderungen des Niedrigst- und Passivhausstandards gerecht wird. Die Fassade besteht aus Photovoltaik-Elementen, Sonnenkollektoren sorgen für die Warmwasseraufbereitung. Auch bei der Heizung setzt die Pfarre mittels Pellets auf erneuerbare Energie. Den Großteil der benötigten Raumwärme stellt die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bereit.