Wer sich fünf Minuten hinsetzt und eine Bilanz von Krieg und Frieden, Streit und Versöhnung zieht, könnte verzweifeln. Zu weit neigt sich die Waagschale in die Richtung des Unversöhnten, zu viele Konflikte prägen das Leben der Menschen, vom Kleinkrieg in der Küche bis zu den weltbewegenden Konflikten. Ein kurzes Hinschauen lässt verzweifeln. Es braucht den geduldigen Blick der Hoffnung, um die verborgenen Wege des Friedens zu finden. Es braucht den Weitblick des Geistes, sein beständiges und unbeirrbares Wehen, um an Versöhnung glauben zu können. Es braucht Pfingsten, um im Gegeneinander der Menschheit die friedensstiftende Botschaft vom Himmel wahrzunehmen.