Fünf vom Zyklon „Nargis“ verwüstete Gebiete in Myanmar (Burma) wurden bereits zum Katastrophengebiet erklärt
Ausgabe: 2008/20, Wirbelsturm, Burma, Zyklon Nargis, Myanmar, Burma, Katastrophengebiet, Caritas, Jugend Eine Welt
14.05.2008
Durch den Wirbelsturm „Nargis“, der am 3. Mai die Küste Myanmars/Burmas und die frühere Hauptstadt Rangun erreichte, sollen nach bisherigen burmesischen Angaben knapp 23.000 Menschen ums Leben gekommen und über eine Million obdachlos geworden sein; 41.000 Menschen werden vermisst. Die Opferzahlen steigen weiter an. Zahlreiche Hilfsorganisationen bieten ihre Hilfe an. So stellte z. B. die Caritas Österreich 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Organisiert wird die Versorgung der Opfer mit dem Lebensnotwendigsten gemeinsam mit dem internationalen Caritas-Netzwerk sowie der lokalen Hilfsorganisation „Metta Development Foundation“. Auch „Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich“ unterstützt die Opfer des Wirbelsturms aus ihrem Notfall-Fonds. Über in Myanmar tätige Don-Bosco-Patres hat man schon bisher als eine von ganz wenigen Auslandsorganisationen Projekte im Bildungs- und Gesundheitsbereich für arme Bevölkerungsgruppen gefördert. „Das staatliche System in Burma versagt in der Bildung und in der Gesundheitsversorgung total – ein Großteil des Staatshaushaltes geht in Militärausgaben“, so „Jugend-Eine-Welt“-Geschäftsführer Reinhard Heiserer.