Die Gesichter der Solidarität sind unterschiedlich wie das Engagement solidarischer Menschen. Es sind hellhäutige und dunkelhäutige Gesichter, Gesichter von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, von jungen und alten, städtischen und ländlichen Menschen. Solidarität ist eben bunt. Das zeigt erneut die Verleihung der KirchenZeitungs-Solidaritätspreise am 15. Mai 2008!
E s ist das Gesicht einer Frau, die sich mit anderen auf die Seite von Asylwerbern stellte, und für sie das Bleiberecht erkämpfte. Es sind Gesichter von zwei Frauen, die seit 27 Jahren wöchentlich für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen da sind. Und von etwa 20 Menschen, die wöchentlich mit RollstuhlfahrerInnen aus dem Altenheim „spazieren“. Oder von vier jungen Frauen, die ihre Erfahrungen aus den freiwilligen Auslandseinsätzen in die Jugendarbeit einfließen lassen. Auch von Frauen aus etwa zehn Nationen, die alle zwei Wochen gemeinsam kochen und Freundinnen geworden sind. Oder von über 60 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die mehrmals pro Woche Akrobatik üben und dann und wann ihr Können in Shows zeigen und so ein unkompliziertes Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung leben. Es sind auch die Gesichter von Mitgliedern der Landjugend, die pflegende Angehörige entlasten mit Besuchsdiensten entlaste. Und die Gesichter der Mitglieder der Initiative FahrRad, die sich für ein fahrradfreundliches Oberösterreich einsetzen. Sowie das Gesicht jenes Betriebsseelsorgers, der – unterstützt von anderen – kreativ und ausdauernd Arbeitsplätze für Menschen schafft, die es schwer haben, Arbeit zu bekommen, und die Region – kulturell und wirtschaftlich belebt.