Der neue Präsident Paraguays, Fernando Lugo, hat am 15. August sein Amt angetreten. Auf der Agenda des einstigen Bischofs von San Pedro steht eine Reihe von politischen Reformen, mit denen er vor allem den Armen helfen will. Eine schnelle Lösung der Energiekrise und der Kampf gegen die Lebensmittelknappheit gehören ebenso dazu wie eine Agrarreform und der Umbau des Justizapparates. Lugos größte Herausforderung dürfte sein, die mehr als 20 verschiedenen Gruppen zu einen, die ihn zum Wahlerfolg geführt haben. Dazu gehören linke, aber auch liberale, christdemokratische, soziale und indigene Bewegungen.