Auszeichnung. Mit dem heurigen Romero-Preis der Aktion „Sei so frei“ der Katholischen Männerbewegung Österreichs wird am 25. November die Tiroler Ärztin Maria Schiestl ausgezeichnet. Sie ist seit langem im Einsatz in Kenia.
Mehr Geld für EZA. „Sehr erfreut“ hat sich die Koordinierungsstelle (KOO) der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission über die angekündigte Steigerung der Staatsausgaben für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) gezeigt. Das operative Budget der Austria Development Agency wird von 66,3 auf 88,7 Millionen Euro gesteigert, die Verwaltungskosten bleiben mit 8,8 Millionen gleich, ebenso der Auslandskatastrophenfonds mit 20 Millionen Euro. Als bemerkenswert stufte KOO-Geschäftsführer Heinz Hödl ein, dass die Beiträge zu internationalen Organisationen um 39 Millionen Euro aufgestockt werden sollen.
Trauer. Die kirchliche Entwicklungshilfe trauert um Maria Leeb (79): Die am vergangenen Sonntag verstorbene gebürtige Steirerin war die erste Entwicklungshelferin Österreichs. Nach ihrer Ausbildung zur Diplomkrankenschwester bewarb sie sich bei der Katholischen Jugend Österreichs für einen Entwicklungshilfeeinsatz. 1961 reiste sie nach Uganda, dann nach Tansania, wo auch drei anderen Österreicher eingesetzt waren, darunter ihr späterer Ehemann Leopold Leeb. Sie blieb bis 1964 in Matai als Krankenschwester in der einer Krankenstation tätig, die sie mitaufbaute.