Zu „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe”, dem neuen Film von Leander Haußmann, haben Element of Crime einen abwechslungsreichen und über große Strecken großartigen Soundtrack abgeliefert.Gleich zu Beginn des Films findet man sich inmitten der virtuellen Welt eines Ego-Shooter- Games wieder, zu dem Element of Crime das morbide „Death Kills” spielen. Das wunderbare „Ein Hotdog unten am Hafen” folgt auf den Fuß und Regener schenkt uns die herrlich kitschige Zeile „Ohne dich will ich nicht, mit dir kann ich nicht sein”. Dazwischen immer wieder einige Instrumentals von Element of Crime. Und mit Donovans „Jennifer Juniper” bekommen wir auch gleich die Lösung mitserviert, warum Robert Zimmermanns Name nichts anderes ist als ein großer Irrtum. Klar, die Disco- und Dancenummern irgendwo in der Hälfte der CD sind gewöhnungsbedürftig, doch notwendig. „Robert Zimmermann”, das große Finale, das uns Element of Crime bescheren, ist dann mehr als nur eine Entschädigung. Es ist das große Feuerwerk, das uns das ganze Drama des Films erzählt: Laufen Sie ins Kino und verstehen Sie, warum Schulmädchen auf alles schießen, was ihnen gefällt; warum ihm die Ex-Freundin eine kleben will; warum Vater jetzt Biker ist und „man nicht einfach dreist und ungestraft Robert Zimmermann heißt“. Lassen Sie es sich gesagt sein: Schauen Sie den Film, hören Sie den Soundtrack und lesen Sie dazu das neue Buch von Sven Regener.
- „Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe” – Soundtrack (erschienen bei Universal)