- Antworten gefordert. Der Direktor der evangelischen Diakonie, Michael Chalupka, fordert von den politischen Parteien Antworten ein. Es geht um die bessere Integration geistig behinderter Menschen in Schule und Berufsausbildung, um ein Konzept einer leistbaren Pflege für alle und zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie um Fragen der Integration und Zuwanderung (Integrations-ministerium, Bleiberecht, Asylverfahren und Maßnahmen für schutzwürdige Flüchtlinge).
- Hilferuf. Mehr als 3,5 Millionen Menschen sind im indischen Bundesstaat Bihar von der Flutkatastrophe betroffen, über eine Million mussten ihre Dörfer verlassen. Die Caritas versorgt derzeit 45.000 Familien mit Nahrungsmitteln, Wasserreinigungstabletten, Kleidung und Decken. Auf Haiti und Kuba unterstützt die Caritas die lokalen kirchlichen Hilfseinrichtungen bei der Betreuung der Opfer der vier Wirbelsturm-Katastrophen. Lebensmittel, Hygienepakete, Saatgut, Notunterkünfte und Material für die Reparatur der Häuser werden benötigt. - Spenden unter dem Kennwort „Indien“ oder „Karibik“ auf das Konto PSK 7.700.004, BLZ 60.000
- Abgelehnt. Das kirchliche „Insitut für Ehe und Familie“ lehnt die Vorschläge für ein einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld ab. Die damit verbundene frühe Erwerbsaufnahme gehe zu Lasten der entwicklungspsychologisch wichtigen Mutter-Kind-Beziehung. Neue Ergebnisse der Bindungsforschung würden die Bedeutung einer zuverlässigen Beziehung der Mutter zum Kind in den ersten drei Jahren unterstreichen.