Im indischen Bundesstaat Orissa gibt es, vor allem in ländlichen Gebieten, nach wie vor gewaltsame Übergriffe auf Christen durch extremistische Hindus. Rund 30 Priester halten sich deshalb weiter im Untergrund auf. Für Erschütterung sorgte vergangene Woche ein Bericht von Pfarrer Bernard Digal aus der Diözese Bhubaneshwar. Während eines Besuchs entlegener Dörfer war er mehrfach von Extremisten angegriffen worden. Bei der letzten Attacke wurde er mit einer Eisenstange bewusstlos geschlagen und mit gebrochenen Beinen in einem Waldstück liegen gelassen. Erst am nächsten Tag wurde er entdeckt und ins Spital gebracht.