In Bolivien hat sich vergangene Woche der Konflikt zwischen den Anhängern von Staatspräsident Morales und der Opposition erneut zugespitzt. In mehreren Provinzen wurden von Oppositionsanhängern zahlreiche öffentliche Gebäude gestürmt und Teile der Infrastruktur lahmgelegt. Über 100 Menschen sollen verletzt worden sein. In Bolivien streben fünf reichere Provinzen, die von der Opposition geführt werden, nach einer weitgehenden Autonomie. Die Bischofskonferenz hat in einem dringenden Appell zu einem Ende der Gewalt und zu einem Dialog der gegensätzlichen politischen Lager aufgerufen. Die Kirche bietet ihre Vermittlung an.