Neue Studienordnung an der Kath.-Theol. Privatuniversität
Für Religionspädagogik-Studierende sowie für am Institut für Kunst- und Philosophiewissenschaften an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Studierende tritt die nach den europäischen Kriterien gestaltete neue Studienordnung in Kraft. Das Studium gliedert sich in zwei Teile. Nach einem sechssemestrigen Grundstudium schließen die Studierenden mit dem Titel „Bachelor“ oder „Baccalaureus“ ab. Darauf folgen vier weitere Semester mit Schwerpunktsetzungen. Wie Rektor Dr. Michael Rosenberger erklärt, wird man mit dem Baccalaureats-Abschluss allerdings beruflich kaum etwas anfangen können. Möglich wäre aber, mit diesem Abschluss in anderen Studien fortzusetzen. So will die Kath.-theol. Universität künftig mit der Johannes-Kepler-Universität in Linz kooperieren, um ein Studium „Unternehmensethik“ zu ermöglichen. Dabei sollten die jeweiligen Grundstudien anerkannt werden.Ausgenommen von der neuen Studienordnung ist die Fachtheologie, die nach einer römischen Vorgabe weiterhin als zehnsemestriges Studium konzipiert bleibt. Auch für das Kombinationsstudium mit anderen Schulfächern gilt die neue Studienordnung noch nicht.
Studiengebühren bis jetzt finanzielles Standbein. Wie Rektor Rosenberger erklärt, würde die politisch diskutierte Abschaffung der Studiengebühren die Privatuniversität vor große finanzielle Probleme stellen. Die Diözese als Trägerin muss auch für die Kosten aufkommen. Sollten jedoch in Linz weiter Studiengebühren eingehoben werden, fürchtet Rosenberger eine Abwanderung von Studierenden an staatliche Fakultäten, wenn dort das Studieren kostenlos wäre. Möglicherweise müssten aus Kostengründen Professuren gestrichen werden. Die Inskriptionsfrist für das beginnende Semester läuft bis Mitte Oktober.
- Dieser Ausgabe der KirchenZeitung liegt ein Erlagschein zur Unterstützung der Katholisch-Theologischen Privatuniversität bei.
Neuer Beirat für die Missionsstelle der Diözese Linz
Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz berief für die von ihm mit Juli dieses Jahres errichtete „Missionsstelle der Diözese Linz“ einen Beirat ein. Neben dem Bischof selbst gehören diesem Kreis der Leiter der Missionsstelle, Mag. Andreas Reumayr, Prälat Mag. Josef Ahammer, die Generaloberin der Marienschwestern, Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl sowie Pfarrer Dr. Slawomir Dadas an. Die neue Missionsstelle soll die missionarische Tradition der Diözese Linz aufrechterhalten und in die Zukunft tragen. Hauptanliegen sind das Kontakthalten mit den mehr als 90 Missionarinnen und Missionaren aus Oberösterreich, die in der weiten Welt tätig sind, sowie die Bearbeitung und Vergabe von Projektansuchen, die an den Bischof und die Diözese Linz immer wieder gestellt werden.