Vom Start weg war das neu gegründete Institut für Fortbildung an der Pädagogischen Hochschule der Diözese ein Erfolg. Einem erfolgreichen Jahr eins sollen weitere folgen.
Mit der Neuorganisation der Lehrerbildung ist aus dem ehemaligen Religionspädagogischen Institut der Diözese das Institut für Fortbildung geworden. Im Unterschied zur traditionellen Einrichtung bietet es nicht nur für die Religionslehrer/innen, sondern für alle Lehrkräfte des Bundeslandes Fortbildungen an. Da dies bislang eine Domäne des Bundesinstituts war, war man auf das Echo des ersten Jahres 2007/08 gespannt. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Rund 7000 Pädagog/innen haben an den Veranstaltungen teilgenommen. Und was erfreulich ist: Die Zahl der Anmeldungen für das laufende Schuljahr liegt bereits jetzt höher als im Vorjahr und die Anmeldefrist läuft noch. Das aktuelle Programm bietet wieder attraktive Veranstaltungen, rund 250 für literarische Lehrer, etwa 150 für Religionslehrer/innen.
Menschenbildung. „Es geht um Menschenbildung, um den ganzheitlichen Bildungsansatz“, erklärt Institutsleiter Christoph Freudenthaler das Profil des Instituts: „Bildung trägt zu nachhaltiger Entwicklung bei. Im Hintergrund steht für uns der konziliare Prozess, der sich für Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzt.“ Mit den Veranstaltungen wolle man über den Tellerrand hinausschauen und sowohl ethische wie gesellschaftliche Fragen aufgreifen. Franz Keplinger, Vizerektor der Pädagogischen Hochschule, ergänzt: „Je stärker fachverbunden die Fortbildung ist, desto sicherer stehen die Lehrer in der Klasse. Dazu wollen wir helfen.“
Auf festen Füßen. Sicherer steht auch das Institut für Fortbildung da, seit auf Initiative der Bischofskonferenz und mit Unterstützung von Landeshauptmann Josef Pühringer das Hochschulgesetz um einen Absatz erweitert wurde. Jetzt haben die kirchlichen Fortbildungsinstitute – wie die Institute an den Bundeshochschulen – Anspruch auf finanzielle Ressourcen für ihr Programm.
- Für einen Blick in das Programm: www.fortbildung.ph-linz.at