Unsere Vornamen, auf die wir getauft sind, leiten sich oft von besonderen Menschen ab, die als „Heilige“ bezeichnet werden. Am 19. November ist der Gedenktag der heiligen Elisabeth.
Die junge Frau hätte als Tochter des Königs von Ungarn leben können wie ein Prinzessin. Doch ihr waren die Nöte des Volkes wichtiger als die Festlichkeiten am Hof. Sie begann Geld und Nahrungsmittel an Arme zu verteilen. Ihre Verwandten wurden wütend auf sie und verboten ihr, den Besitz zu verschenken.
Brot und Rosen. Eines Tages entdeckte sie ihr Mann und dessen Mutter, als sie heimlich zu den Armen ging. Sie freuten sich, denn nun würden sie Elisabeth auf frischer Tat ertappen. Er fragte: „Was hast du in deinem Korb?” Elisabeth antwortete: „Rosen!” Und tatsächlich, als sie das Tuch zurückschlug, hatten sich die Brote in Rosen verwandelt.
Patronin der Caritas. Trotzdem musste Elisabeth die Burg bald verlassen. Obwohl sie und ihre drei Kinder jetzt große Not litten, kümmerte sie sich weiter um Arme und Kranke. Daher ist die heilige Elisabeth die Schutzpatronin der Caritas, der Bäcker und der Bettler. Die heilige Elisabeth starb im Jahr 1231, sie war erst 24 Jahre alt. Jedes Jahr am 19. November gedenkt die katholische Kirche der großen Heiligen.
- Wenn du weißt, zum wievielten Mal sich dieser Gedenktag heuer wiederholt, schreib bis zum 20. November 2008 an die KirchenZeitung, Kennwort: Elisabeth, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz oder an office@kirchenzeitung.at