Gerade im Advent und zu Weihnachtenerinnern sich viele an Bräuche aus ihrer Kindheit. Es ist aber nicht (nur) die Erinnerung, die uns alle Jahre wieder zu Tannengrün und Keksen verleitet.
Die dunkelste Zeit im Jahr steht uns bevor: Bis 21. Dezember werden die Tage kürzer. Vielen Menschen fehlt das Licht und sie werden schwermütig.
Hoffnung und Zuversicht. Jeden Tag ein Bild mehr am Adventkalender aufmachen,jeden Tag Maria und Josef näher zur Krippe rücken, jede Woche eine weitere Kerze am Adventkranz anzünden oder jeden Tag eine Orange mit Gewürznelken spicken – das alles steigert die Hoffnung. Wer auf etwas hofft, ist zuversichtlich und geht freudig auf etwas zu. Das gibt Energie und macht gelassener.
Grün und Rot. Auch die Farben des Advents passen genau: Grün wird immer mit Leben in Verbindung gebracht, weil Pflanzen ihren grünen Farbstoff brauchen, um Nährstoffe produzieren zu können. Grünes Licht wirkt anregend, aber nicht aufregend. Rotes Licht stärkt die Lebenskraft, es hilft bei Erkältungskrankheiten und gegen Erschöpfungssymptome. Wer seine Wohnung mit Tannenreisig schmückt, tut nicht nur für seine Augen etwas Gutes. Die ätherischen Öle in Tannen undanderen Nadelhölzern wirken schleimlösend und stärken das Atmungssystem. Als Badezusatz helfen sie bei Erkältungskrankheiten und muskulären Verspannungen.
Wärmend. Und sogar die Weihnachtsbäckereien schmecken nicht nur gut. In der Traditionellen Chinesischen Medizin, der„Ernährung nach den Fünf Elementen“, gibt es wärmende und kühlende Nahrungsmittel. Als erwärmend gelten zum Beispiel Zimt, Nelken, Muskat, Kardamon, Rotwein, Nüsse oder Mandeln – Zutaten für weihnachltiche Genüsse. Zimt kommt auch in der Aromatherapie zum Einsatz, sein ätherisches Öl soll gegen seelische Verspannungen und Angstzustände helfen.
- Buchtipp: Mit Leib und Seele leben. Die heilende Kraft von Riten und Gebräuchen, Verlag Pattloch.