Ausgabe: 2008/49, Solidarität, kein Geld, Caritas, Sozialämter, Hilforganisationen, Arme, Terror, 11. September, Gewalt, World Trade Center, Mumbai, Taj Mahal, Indien, Pakistan
03.12.2008
Für mehr Solidarität ist kein Geld da
In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Hilfesuchenden bei den Sozialämtern, aber auch bei der Caritas und anderen Hilfsorganisationen stark zugenommen. Steigende Kosten für Heizen, Miete und Lebensmittel sowie die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse bringen viele Haushalte in Bedrängnis. Gleichzeitig kämpfen die privaten Hilfsorganisationen mit einem sinkenden Spendenaufkommen. Sie drängen daher darauf, dass die Politik endlich ihr Versprechen wahr macht und die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ermöglicht. Doch vorerst stoßen sie damit auf taube Ohren. Dass es angesichts milliardenschwerer Banken- und Konjunkturpakete ausgerechnet für die Belebung privater Solidarität mit den Armen kein Geld gibt, ist ein Skandal.
Hans Baumgartner
Der Terror ist allgegenwärtig
Sieben Jahre sind vergangen seit den Selbstmordattentaten am 11. September in den USA. Die Anschläge in Indiens Metropole Mumbai zeigen, dass der Terror nicht vorbei ist und eine Welle der Gewalt nun Indien erschüttert. Ziele wie das World Trade Center und jetzt das Luxushotel Taj Mahal oder das jüdische Gemeindezentrum verdeutlichen, dass vor Gewaltakten niemand nirgendwo hundertprozentig sicher sein kann. Vermutlich gingen die islamistisch motivierten Anschläge von Pakistan aus. Förderlich sind sie für die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Indien und Pakistan keinesfalls. Beide Staaten sind gefordert, im Kampf gegen den Terror zusammenzuarbeiten und so die Lage zu entschärfen.