Brot schneiden - cut bread Butterbrot - bread and butter [ (c) www.BilderBox.com, Erwin Wodicka, Siedlerzeile 3, A-4062 Thening, Tel. + 43 676 5103678.Verwendung nur gegen HONORAR, BELEG,URHEBERVERMERK und den AGBs auf bilderbox.com](in an im auf aus
Die Grundgeschmäcker süß, sauer, salzig und bitter spüren wir nicht nur auf der Zunge. Das ganze Leben besteht aus Erfahrungen, die „süß, sauer, salzig oder bitter“ sind.
„Es geht im Leben bei Leib und Seele darum, etwas Äußeres in sich aufzunehmen, etwas zulassen, um es zu verdauen. Das macht auch die Seele“, sagt Maria Prieler-Woldan. „Auch, was ungenießbar ist, wieder auszuscheiden.“ Die frühere Pastoralassistentin und Krankenhausseelsorgerin arbeitet in der Erwachsenenbildung. Ihr Anliegen ist „das Spirituelle, Psychologische“, und zu zeigen, dass das zum Alltag gehört.
Essen mit Geist. Essen kann eine spirituelle Angelegenheit im Alltag sein. „Man kann beim bewussten Kauen darauf achten: Was tut mir gut?, oder: Ich muss nicht alles schlucken“, so Prieler-Woldan. Manches ist auch unverdaulich. Beim Verkosten kann man auf die Quellen der Nahrung achten oder auf die Quellen der Gottheit. Auch in der Eucharistie verkosten wir den „Geschmack Gottes“.
Gekautes wird nahrhaft. Viele Redewendungen, mit denen wir unseren Seelenzustand beschreiben, haben etwas mit Nahrung zu tun: Wir kauen an etwas ... Wir müssen etwas verdauen. Prieler-Woldan sagt das auch über unsere Glaubenserfahrung: „Wir müssen die Botschaft des Glaubens zerkauen, damit wir sie verstehen. Damit sie für uns nahrhaft sein kann.“
Genuss-Abend. In einem „Genussabend für Frauen“ will Maria Prieler-Woldan ihr Anliegen näherbringen. Der Abend wird eine Mischung sein zwischen Vortrag, Impulsen, Austausch und Stille. Nahrung zu den vier Grundgeschmäckern wird verkostet, gespickt ist das Ganze mit Tanz und Bewegung.
- Was der Seele schmeckt. Genussabend für Frauen mit Dr. Maria Prieler-Woldan, gemeinsam veranstaltet mit der Kath. Frauenbewegung, am Montag, 19. Jänner im Bildungshaus Maximilianhaus in Attnang-Puchheim (Tel. 07674/665 50) und am Donnerstag, 12. März im Bildungshaus Schloss Puchberg (072 42/475 37), Beginn jew. um 19 Uhr.