Von Jahr zu Jahr werden es mehr: Bei der Langen Nacht der Kirchen 2009 sind in Oberösterreich bereits 76 Kirchen offen und zusätzlich laden 24 Veranstaltungsorte zum Besuch von – insgesamt – 400 Programmpunkten ein.
Die Auswahl wird nicht einfach, so vielfältig sind die Angebote. „Die Lange Nacht der Kirchen ist ein kräftiges Zeichen einer offenen, bunten und ökumenischen Kirche“, sagt Pastoralassistent Alois Mayer, der Projektleiter: Die Nacht zeigt eine spirituelle, kulturelle, musikalische, soziale, kreative und künstlerische Vielfalt von Kirche. Sie macht auch deutlich, was in den Pfarren vielfach zu den Selbstverständlichkeiten gehört: „Die Nacht bringt zu Tage, was täglich geschieht.“
Lachen erlaubt. Das folgende Highlight aus dem Programm will Lust auf mehr machen. In der Klosterkirche des Krankenhauses der Elisabethinen (Linz) steht der Humor im Mittelpunkt. Heiteres in Wort, Musik und Bild erwartet die Nachtschwärmer. Das Thema passt bestens in ein Spital, betont Dr. Franz Harnoncourt, Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des Krankenhauses: „Optimismus und Humor sind nachgewiesen Elemente, die die Heilung beschleunigen.“
Ökumene. Die Lange Nacht ist an vielen Orten auch ein ökumenisches Ereignis, das mit einer gemeinsamen Vesper begonnen wird. „Uns freut sehr, dass die Altkatholische Kirche, die Evangelische Kirche A.B. und die Serbisch-orthodoxe Kirche mit sehr gutem Programm aktiv an der Langen Nacht beteiligt sind“, so Mayer.
Das OÖ-Programm. Die „Langen Nacht der Kirchen“ findet in Linz, Wels und Steyr, in Attnang, Maria Puchheim, Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck, Schörfling, Pregarten, im Stift St. Florian, in Eferding, Weyer, Eggelsberg, Ried im Innkreis und Zell an der Pram statt. Das gesamte Programm siehe unter