Weiterhin steigende Sammelmengen melden die 185 Altstoffsammelzentren (ASZ) in Oberösterreich.
Vergleicht man mit dem Vorjahr stieg heuer im ersten Halbjahr die Sammelquote von Privathaushalten um drei Prozent. Bei den Metallen, Elektroaltgeräten und Batterien waren es sogar acht Prozent. Diese Steigerung verläuft gegen den sonstigen Trend in der Abfallwirtschaft: Beim Gewerbeabfall wird ein Rückgang von mehr als 30 Prozent festgestellt, beim Restabfall (Mülltonne) einer von fünf Prozent. In den Sammelzentren werden über 80 verschiedene Stoffe getrennt gesammelt. Das hohe Sammel-Verständnis der Oberösterreicher/ innen und die gute Arbeit der 600 Mitarbeiter/innen der ASZ sorgen dafür, dass die stoffliche Verwertungsquote in den ASZ bei etwa 90 Prozent liegt (beim Alt-Speiseöl, aus dem Biodiesel gewonnen wird, sind es sogar fast 100 Prozent).
Viel weniger erfolgreich ist die gelbe Tonne: Nur 30 Prozent der Verpackungen können stofflich verwertet werden, der Rest geht in die Verbrennung. Mit ein Grund für die niedrige Verwertungsquote ist die hohe Zahl von Fehlwürfen (20 Prozent).