Nach dem ersten Jahr ihres Bestehens zieht die Missionsstelle der Diözese Linz Bilanz. Sie hält Kontakt zu den 96 oberösterreichischen Missionar/innen, die weltweit in 30 Ländern im Einsatz sind.
Von den 508 österreichischen Missionar/innen kommt ein Fünftel aus der Diözese Linz. Das zeigt den hohen Stellenwert, den Mission in der Diözese hat und auch immer gehabt hat. Um von den Priestern, Brüdern und Schwestern nicht nur bei ihren seltenen Besuchen in der Heimat etwas über ihre Arbeit, Freuden und Sorgen zu erfahren, wurde Bischofssekretär Andreas Reumayr mit Aufbau und Leitung einer Missionsstelle betraut. Die Rückmeldungen bestärken ihn in seinem Engagement: die Missionare freuen sich über die Anlaufstelle in der Heimat und sind über diese Plattform froh, die sie per E-Mail regelmäßig mit Neuigkeiten versorgt.
Hilfe konkret. Die Diözesanstelle unterstützt auch kleinere Hilfsprojekte, wie Wellblech für ein Kapellendach oder Bibeln für Studenten. Unter der Flut von Ansuchen, die den Bischof erreichen, haben die „eigenen Leute“ natürlich Vorrang, so Reumayr. „Missionare aus der Diözese können mit unserer bescheidenen Hilfe rechnen. Wir verstehen uns aber nicht als Projektabteilung. Dazu sind die großen Hilfswerke da“, schränkt Reumayr ein, der sich auch mit der Erfassung der Missions- und Eine Welt-Runden der Diözese befasst. Begleitet wir er in seiner Arbeit von einem Beirat, dem neben Diözesanbischof Ludwig Schwarz der ehemalige Missio-Diözesandirektor und Pfarrer von Wels-Heilige Familie, Slawomir Dadas, die Generaloberin der Marienschwestern, Sr. Michaela Pfeiffer-Vogl, und Bischofsvikar Josef Ahammer, angehören. Bis zur Gründung der Missionsstelle nahm Bischofsvikar Ahammer diese Aufgaben wahr.
- www.dioezese-linz.at/missionsstelle Sr. Elfriede Jagersberger aus Kolumbien, die von Georg König (2. von links) aus der Pfarre Linz-St. Magdalena begleitet wird, besucht Bischof Dr. Ludwig Schwarz und Andreas Reumayr (links), den Leiter der Missionsstelle.