Die Unterstützung für Brennmaterial stand am Beginn, seither ist zwischen der rumänischen Pfarre Ditró und der Linzer Stadtpfarre eine intensive Beziehung gewachsen.
Ditró, ein Ort im ehemaligen Siebenbürgen, ist die Heimat von László Vencser, Leiter der fremdsprachigen Seelsorge der Diözese Linz. Er brachte 2006 die beiden Pfarren in Kontakt. Seither wird die Beziehung immer enger. Im Sommer fand sie mit einem Besuch von 53 Gästen aus Ditró einen vorläufigen Höhepunkt. Vencser betont, dass für die rumänischen Mitchristen die Brücke nach Österreich von enormer Bedeutung ist. Es scheinen aus österreichischer Sicht Kleinigkeiten zu sein. So waren die Leute aus Ditró von der Organisation der Bewirtung nach dem Gottesdienst so begeistert, dass sie das auch zu Hause versuchen möchten und sich dafür „Biertisch-Gartnituren“ kaufen wollen. Diese Tradition gibt es in Rumänien nicht, die Leute haben aber gespürt, dass eine Agape für ihr Pfarrleben eine Bereicherung wäre, erzählt Vencser. Wolfgang Schwaiger von der Stadtpfarre bezeichnet die Partnerschaft für beide Seiten als Gewinn: „Viel frischer Wind und neuer Geist für alle Beteiligten.“