BRIEF_KASTEN
Berufungen. Besonders am Herzen liegt P. Schwarzl, „dass wir alle miteinander wieder mehr für Berufungen beten. Denn die Kirche und die Gesellschaft braucht Menschen, die den Ruf Gottes hören und ihm folgen.“ Die Berufungspastoral sei heute schwieriger geworden, meint P. Schwarzl. „Die Zahl der Suchenden, die zu uns kommen, nimmt zu. Viele von ihnen sind schon älter und bringen ihre Lebens- und oft auch Krisengeschichte mit, viele sind nicht im kirchlichen Milieu aufgewachsen. Wir versuchen, jeden sehr ernst zu nehmen und auch gut zu begleiten. Wir müssen aber auch den Mut haben, jenen, die nicht die Voraussetzungen für ein Ordensleben mitbringen, das offen zu sagen. Und das sind fast zwei Drittel der Bewerber“, meint Schwarzl. „Ich hoffe aber, dass wir – bei allen Ecken und Kanten, die Ordensleute auch haben – so leben und mit denen, die zu uns kommen, so umgehen, dass wir niemandem seine Berufung ,austreiben‘.“
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