Kurz aufeinander folgende Naturkatastrophen haben schwere Verwüstungen in Südostasien und im Pazifik angerichtet. Allein nach dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra werden Tausende Vermisste in den Trümmern befürchtet. Tagelang konnten die Hilfsmannschaften nicht in die entlegenen Dörfer vorankommen. Auf den Philippinen, in Vietnam, Laos und Kambodscha riss der Tropensturm „Ketsana“ eine Tausende Kilometer lange Schneise der Verwüstung. Mehr als 300 Tote konnten bisher geborgen werden, Hunderttausende warten in Notunterkünften auf Hilfe. Weil es an sauberem Trinkwasser fehlt, wird der Ausbruch von Durchfallerkrankungen befürchtet, von dem vor allem Kinder besonders stark betroffen wären. Auf Samoa und Tonga hat der Tsunami zahlreiche Dörfer vernichtet. Die Zahl der Toten wurde Ende vergangener Woche mit 150 angegeben, wie viele aber auf das Meer hinausgerissen wurden oder noch unter dem Schlamm verschüttet liegen, weiß niemand. Die Caritas Österreich hat die Vorarlbergerin Silvia Holzer nach Sumatra geschickt. Sie war bereits von 2006 bis 2008 auf Indonesien in der Tsunami-Hilfe tätig. Sie wird die bereits angelaufene Hilfe aus Österreich mit der lokalen Caritas mit dem diakonischen Netzwerk der Kirchen in Indonesien koordinieren. Jetzt ist Überlebenshilfe von außen gefragt: Wasseraufbereitungsanlagen, Zelte und Decken, Nahrungsmittel und Medikamente. Die Caritas bittet um Spenden: - PSK-Konto 7.700.004, BLZ 60.000 (Sumatra)