Das Pfarrblatt der beiden Ennser Pfarren will nicht nur berichten und ankündigen, sondern auch eine Plattform der Begegnung und des Austausches sein: Die „Ennser Turm-Gespräche“ dienen dazu.
Information ist keine Einbahnstraße. Richtig lebendig werden Beiträge in den Medien erst, wenn sie als Anregung zur Diskussion dienen. So verstehen die Ennser Pfarren auch ihre traditionelle Pfarrzeitung. Der „Ennser Turm“ wurde im Jahr 1951 gegründet und gehört damit zu den ältesten regelmäßig erscheinenden Pfarrblättern der Diözese.
Spannende Gespräche in der Pfarre. Mit den „Ennser Turm-Gesprächen“ haben die Pfarren St. Marien und St. Laurenz ein besondere Initiative gesetzt. Sie sind einerseits Inhalt der Berichterstattung und Aktivierung der Leser/innen zugleich. Die Gespräche werden jeweils im Pfarrblatt angekündigt und das vergangene Treffen wird in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Die einzelnen pfarrlichen Gruppierungen konnten die Themen einbringen. So hat die Bibelrunde der Pfarre Enns-St. Marien Ingrid Penner vom Bibelwerk eingeladen, die über „Paulus – ein von Gott ver-rückter?“ sprach. Der Erfolg dieser ersten Veranstaltung war überwältigend. Auch die weiteren spannenden Themen sind schon fixiert: Ob die Zehn Gebote unnötig geworden sind, was Elektroschrott mit dem Glauben zu tun hat und wie in der Kirche das Verhältnis von Dogma und Dialog zu sehen ist.
- Am Mittwoch, 11. November 2009 (19.30 Uhr, Pfarrzentrum St. Laurenz) spricht Maria Eichinger über „Kinderliturgie – oberflächliche Unterhaltung oder mehr?“.