Sr. Elisabeth Jakubowitz von der Di?zese Novosibirsk und Ludmilla Kapustina von der Di?zese Irkutsk im B?ro der Caritas Auslandshilfe Linz. Die Di?zesen Novosibirsk und Irkutsk, die beiden sind die gr??te und zweitgr??te Di?zese der Welt, haben eine
30 Euro können einer armen Familie im Osten Europas und in Sibirien helfen, die Wintermonate zu überstehen. Die Caritas kauft dafür vor Ort Lebensmittel wie Mehl, Öl, Nudeln, Reis. Dafür bittet die Auslandshilfe der Caritas Linz mit einer Beilage in dieser KirchenZeitung um Unterstützung.
Die Caritas Sibirien wirkt auf dem Gebiet der beiden größten Diözesen der Welt: Novosibirsk und Irkutsk (75 Prozent der Fläche Russlands). Wie in Bosnien, Rumänien, Weißrussland leben auch in Sibirien viele Menschen in großer Armut. Die Caritas betreut arme Familien, Obdachlose, Gefangene, Straßenkinder, kranke, alte und behinderte Menschen.
Sibirische Not. Harte Winter, Missernten im Sommer und große Arbeitslosigkeit haben in den Jahren 1998 bis 2002 die Armut in Sibirien explodieren lassen. Andererseits wurden einige Krisennutzer schwerreich. Der Winter ist in Sibirien besonders hart. So paradox es klingen mag: Viele obdachlose Menschen erleiden in der kalten Zeit schwere Verbrennungen. Sie ziehen sich diese in den Wartungsschächten der Fernheizung zu, wo sie vor der Kälte Zuflucht suchen. Wenn sie alkoholisiert sind, merken sie nicht, wenn sie an den nicht isolierten Heizungsrohren ankommen. Die Caritas versorgt sie medizinisch, gibt ihnen Mittagessen und Kleidung.
Caritas als Partner. Die Auslandshilfe der Caritas Oberösterreich ist Partner der sibirischen Caritas bei mehreren Kinderprojekten – Tagesheimstätte und Kinderzentrum in Krasnojarsk und ein Straßenkinderprojekt in Angarsk. – Diese Projekte und viele andere in den ehemals kommunistischen Ländern werden mit der „Lebensmittelhilfe für bedürftige Menschen im Osten Europas“ unterstützt.