8000 Katholiken waren es vor 25 Jahren, heute sind es nur noch 4700, die im Gebiet von Linz-Heilige Familie leben. Diese schwierigen Rahmenbedingungen in der Seelsorge stellen auch bei den Pfarrerlösen eine große Herausforderung dar. Dennoch: Wenn Pfarrer Mag. Christian Zoidl sagt: „Es geht aufwärts“, hat dieser Optimismus einen guten Grund: Die Pfarre, zwischen Südbahnhofmarkt und Industriezeile im Linzer Neustadtviertel gelegen, hat im letzten Jahr ihren Pfarrhof um 1,5 Mio Euro generalsaniert. „Ein bauliches Juwel in unserem Viertel erstrahlt wieder in neuem Glanz“, freut sich Dr. Friedrich Punz, pfarrlicher Baukoordinator. Durch die Sanierung wurden Diensträume und sechs Mietwohnungen geschaffen. Diese sind großzügig angelegt, hell und freundlich. Besonderes Augenmerk wurde mit einem neuen Lift außerdem auf die Barrierefreiheit gelegt. In letzter Zeit lebte in dem rund 650- m2-Haus nur noch Altpfarrer Josef Weinberger. Dadurch, dass die Wohnungen Substandard waren, waren die Räumlichkeiten praktisch nicht vermietbar. Mit Ende November, wenn die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, bekommt der Altpfarrer neue Nachbarn und die Pfarre Mieteinnahmen, die helfen, die Finanzierung der Gemeinde zu sichern. Am ersten Adventwochenende wird Generalvikar DDr. Severin Lederhilger die neuen Räume einweihen.