Die Entwicklung des Jahres 1989 habe sowohl Oberösterreich als auch Südböhmen zu Gewinnern gemacht. Dies sagte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am 11. Dezember beim Festakt in Wullowitz anlässlich 20 Jahre Abbau des „Eisernen Vorhangs“. Vor 20 Jahren, am 11. Dezember 1989, haben die beiden Spitzen des Landes Oberösterreich – Landeshauptmann Dr. Ratzenböck und sein Stellvertreter Dr. Karl Grünner – mit ihren südböhmischen Amtskollegen den Stacheldraht an der Grenze durchschnitten. Die tschechische Bevölkerung habe damals mutig dazu beigetragen, dass Weltgeschichte geschrieben wurde, meinte Pühringer. Landesrat Viktor Sigl wies auf die Folgen für das Mühlviertel hin: „Es wurde aus einer Grenzregion zum aufstrebenden Wirtschaftsraum im Herzen Europas.“
Der Bischof von Budweis, Mons. Jiri Padour, nahm mit Altlandeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck, Parlamentspräsident a. D. Dr. Jiri Vlach, Kreisrätin Dr. Jana Krejsova und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Festakt teil (v. l. n. r.).