Mit der Altarweihe durch Bischof Ludwig Schwarz wurde die Generalsanierung der Pfarrkirche Pergkirchen abgeschlossen.
Die baulichen Herausforderungen für die 1100 Bewohner/innen zählende Pfarre waren enorm. Rund eine halbe Million Euro kostet die Erneuerung des romanischen Gotteshauses vom Dachstuhl bis zu den Fundamenten. „So ein Zusammenhalt, wie ihn die Pergkirchner hier gezeigt haben, ist einfach großartig“, betont Pfarrprovisor Konrad Hörmanseder. Anton Wahlmüller vom Seelsorgeteam, bei dem viele Fäden der Arbeiten zusammenliefen, freut sich, dass die „offene Baustelle“ viele Pfarrangehörige zum Mitdenken und Mitarbeiten motiviert hat. Nach den Sonntagsgottesdiensten, die ein halbes Jahr lang in einem Gasthaussaal oder im Turnsaal gehalten wurden, kamen Woche für Woche eine Schar von Messbesucher/innen auf die Baustelle, um auf den Baufortschritt zu schauen, aber auch Vorschläge zu machen und Probleme zu diskutieren. „Das Interesse der Leute hat uns sehr bestärkt und die unzähligen ehrenamtlichen Stunden haben das Projekt finanziell möglich gemacht“, so Wahlmüller
Kirche für Pfarre ohne Priester am Ort. Der Altarraum wurde auch unter dem Gesichtspunkt gestaltet, dass kein Priester in der Pfarre wohnt und in der Kirche nicht jeden Sonntag Eucharistie gefeiert werden kann. So kommt bei den Wort-Gottes-Feiern dem Ambo eine besondere Bedeutung zu. Der wurde ganz nahe zum Volk gerückt, erklärt Wahlmüller. Zusätzlich wurde ein eigener Taufort geschaffen, der neben Taufen Platz für Gottesdienste im kleineren Kreis wie Maiandachten bietet.