Ausgabe: 2010/02, Wallfahrt, Maria Puchheim, Legio Mariens, Monatswallfahrt
13.01.2010
Im Herbst 1968 erneuerte der Professor am Gymnasium Hollabrunn, der nachmalige Erzbischof Msgr. Dr. Groer, die von Josef II. stillgelegte Wallfahrt zu dem Gnadenbild von Maria Roggendorf bei Hollabrunn in Form einer monatlichen Wallfahrt. Nach diesem Vorbild wurden im deutschen Sprachraum viele Dutzende solcher „Monatswallfahrten“ eingeführt. In Oberösterreich war es die Legion Mariens mit ihrem Geistlichen Leiter Prälat Franz Huemer-Erbler, die ab Oktober 1976 an jedem Herz-Marien-Samstag für die Monatswallfahrt zu „Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe“ nach Maria Puchheim warb. Die 400. Monatswallfahrt am 2. Jänner 2010 führte Diözesanbischof Ludwig Schwarz an. In seiner Predigt ging Bischof Schwarz besonders auf die immer gleich bleibenden Gebetsanliegen der Wallfahrt ein: Erneuerung der Kirche im Glauben und Bitte um geistliche Berufe. Tatsächlich schreiben mehrere Priester ihre Berufung dem Gebet der Wallfahrer zu.
- Die Monatswallfahrt am 6. Februar 2010 um 14 Uhr wird von den Benediktinern und Oblaten des Stiftes Kremsmünster gestaltet. Zelebrant ist Abt Ambros Ebhart.