Zickiwisch hat jetzt, so kurz vor Weihnachten, viel zu tun. Zum Beispiel Weihnachtsbäume zählen!
Ausgabe: 2016/51
20.12.2016
- Monika Krautgartner
Niemand soll sagen, Zickiwisch wäre nicht der bravste kleine Engel geworden, den man sich nur vorstellen kann! Und fleißig war er! So fleißig! Und selbst jetzt, wenige Tage vor dem Heiligen Abend, ist noch so viel zu tun. Zickiwisch hat eine lange Liste. Zuerst muss er in den Winterwald hinaus und die Christbäume zählen. Es ist ganz wichtig, dass das Christkind allen einen Weihnachtsbaum mitbringen kann. Manchmal schnappen sich übermütige Rehe oder kleine Wildschweine einen Baum aus dem Christbaumwald und essen ihn auf! Das kommt schon vor! Na, da hat Zickiwisch dann alle Hände voll zu tun, damit das Christkind wieder genügend Bäume für alle Familien beisammenhat! Dann muss Zickiwisch kontrollieren, ob genug Kerzen und Glöckchen da sind. Das Christkind liebt Kerzenschein, denn die Kerzen strahlen so hell wie ein gutes Herz. Und mit dem Glöckchen kündigt das Christkind an, dass nun Weihnachten ist. In der Weihnachtszeit muss in jedem Haus ein Glöckchen zu hören sein, denn das ist ein Gruß vom Christkind! Zickiwisch kontrolliert auch das Buch der guten Taten und Gedanken, das dem Christkind gehört. Das ganze Jahr über schreibt das Christkind alles auf, was die Menschen ihm zuliebe gemacht haben. Und wenn einmal ein Engel traurig ist oder krank im Wolkenbett liegt, liest ihm das Christkind aus diesem schönen Buch vor. Da stehen Geschichten drinnen wie „Michael ist gut zu Tieren“, oder „Stefanie hilft ihrer Mama“. Lauter gute Taten. Und schon geht es den kleinen Himmelswesen besser! Zickiwisch tut wirklich alles, damit das Christkind kommen kann! „Was wünscht denn du dir, kleiner Engel?“, fragt der Oberengel. Zickiwisch denkt nach und sagt: „Ich wünsche mir eine große weiche Wolke zum Ausschlafen!“ Na, die hat er sich bei der vielen Arbeit der letzten Wochen wohl auch verdient!