72 Organisationen nahmen vergangene Woche an der „Ersten europäischen Konferenz zum Schutz des arbeitsfreien Sonntags“ teil. In einem Aufruf appellierten sie an die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder, dem wachsenden wirtschaftlichen Druck zu widerstehen und sich für den arbeitsfreien Sonntag einzusetzen. Enttäuschend war der Auftritt des EU-Sozialkommissars Laszlo Andor, der es offen ließ, ob sich die Kommission für einen verbindlichen arbeitsfreien Sonntag bei der Reform der Arbeitszeitrichtlinie einsetzen werde. Die Teilnehmer wollen mit einer gesamteuropäischen Sonntags-Allianz Druck machen.